Was bisher geschah...

Löwengruppe feiert erste Hortkirwa

"Oh Kirwa lou niat nou..." das dachten sich die Kinder des Horts am vergangenen Donnertstag. An diesem Tag wurde bei bestem Wetter die erste Hortkirwa abgehalten. Die Idee dazu entstand aus der Not. Da Coronabedingt alle Kirwan im Landkreis ausgefallen sind, galt es hier ein Stück Brauchtum zu bewahren. So waren die Hortkinder sofort bereit einen Kirwabaum vom Annaberg zu holen, ihn zu bemalen und mit einem Kranz zu schmücken. Auch studierten die Buben und Mädchen einen Tanz zu dem Lied "Hans bleib dou" ein. Gstanzl´n durften natürlich auch nicht fehlen. Bei "Heit danz ma umman Kirwabam" bewiesen die Horties noch ihr Gesangstalent. Im Anschluss ans Austanzen wurde sich bei Bratwurst und Karamalz gestärkt. Lustige spiele wie "Nagel versenken" oder "Halbekrugstemmen" rundeten den Kirwaabend ab. Vielen klang das "Holadiria" bestimmt noch beim ins Bett gehen im Ohr. Diese Kirwa war wunderschön und wir freuen uns schon auf die nächste!  

Weltkindertag in unserer Kita

Da am offiziellen Weltkindertag, dem Sonntag den 20.09. unsere Kita nicht geöffnet war, feierten wir mit den Kindern am Freitag schon mal vor. Eine Gemeinschaftsarbeit, bei der alle Kinder unserer Einrichtung ihren Handabdruck um eine Weltkugel anbrachten, schmückt nun unseren Eingangsbereich. Zur Feier des Tages bekam jedes noch einen bunten Luftballon geschenkt. 

 

Die Hortis durften sich selbst aussuchen wie sie den Weltkindertag feiern wollten. Sie beschlossen dass eine Schatzsuche und ein anschließendes Buffet genau der richtige Rahmen für diesen Tag seien. 

Viertklässler zum Abschluss im Kanu auf der Vils

Wie jedes Jahr, so wurden auch heuer die Viertklässler unseres Horts mit einem besonderen Erlebnis Verabschiedet. Da es sich heuer nur um zwei Ausscheider handelte, hatten sie sich schnell für ein Unternehmen entschieden. Mit dem Kanu soll es die Vils entlang gehen. Und so traf man sich am 18. Juli um 10:00 Uhr morgens bei der Brücke in Hanbach um von dort, Stromabwärts, in Richtung Amberg zu paddeln. Es galt zuerst einmal die wilde Vils mit ihrem verschlungenen Verlauf zu bezwingen und das schwere Kanu um so manches Wehr zu tragen. Nach einer deftigen Mittagspause ging es nun vorbei an blühenden Wiesen auf der nun begradigten Vils immer näher unserem Ziel entgegen. Das Highlight bildete die Durchfahrung der Amberger Altstadt. Nun lag nur noch das Landesgartenschaugelände zwischen uns und dem Ende unserer Tour. In rekordverdächtiger Zeit kamen wir schließlich am Drahthammerschlössl, dem Ziel unseres Unternehmens, an. Es gilt ein großes Lob an die beiden Kanucrews auszusprechen, die ihr Boot so gut beherrschten, dass sogar erfahrene Kanuten unsere Kanus nur von hinten zu sehen bekamen. 

 

Für unsere beiden Viertklässler war dies ein unvergessliches Erlebnis dass sie noch lange an ihre Hortzeit zurückdenken lässt.  

Irmgard Beck geht in verdienten Ruhestand

Für ihren Ehrengast bildeten die Kinder ein Spalier und führten ihn zu einem Thron. Damit verabschiedeten sich die Mäuse-, Bären- und Igelgruppe von ihrer beliebten Kinderpflegerin Irmgard Beck. Nach 30 Jahren in der Kindertagesstätte St. Anna ging sie in den Ruhestand. Dabei verlief das letzte Arbeitsjahr ganz anders als erhofft, denn statt Spielpartnerin und Vorleserin zu sein, hieß es für sie, Abstand zu halten und auf Nähe zu den Kindern verzichten. Wie Leiterin Ivonne Wamser betonte, war das "besonders schmerzlich für diese Betreuerin, die sich liebevoll um jedes einzelne Kind kümmern wollte". Gerne habe sie auch gemeinsam mit den Kindern das Haus mit bunten Pflanzen geschmückt.

Fröhlich, aber an einigen Stellen auch ganz leise war die Abschiedsfeier, die vom Team und allen Kindern gestaltet wurde. Lieder und Tänze, bei denen bunte Tücher geschwungen wurden, verbreiteten eine heitere Atmosphäre. Doch wenn es darum ging, sich an all die schönen Momente zu erinnern, die man gemeinsam erlebt hatte, dann kam schon ein bisschen Wehmut auf. Erich Weiß als Vertreter des Trägers der Einrichtung und die Sprecherin des Elternbeirats, Susanne Luber, bedankten sich für die geleistete Arbeit mit Blumen und Geschenken.

Auszüge aus unserer Bildungsarbeit zum

 

Jahresprojekt

 

„Eine Welt die uns gefällt – wir Kinder haben

 

Rechte“

 

Die Handpuppe Henriette, die die Kinder bereits vom

 

Weltkindertag kennen besuchte die Gruppen und hatte

 

ein besonderes Bilderbuch mitgebracht:„Ich bin ein Kind

 

und ich habe Rechte“

Gemeinsam besprachen wir mit den Kindern die einzelnen Rechte –

5 davon schauten wir uns genauer an:

 

 

  1. Jedes Kind darf immer seine Meinung sagen
  • Recht auf Meinungsäußerung und Mitbestimmung

 

 

  1. Recht Jedes Kind darf lernen und spielen
  • auf Freizeit und Bildung

 

 

  1. Kein Kind darf schlecht behandelt werden
  • Recht auf Gewaltfreiheit

 

 

  1. Jedes Kind braucht Liebe und Eltern, die sich um es kümmern
  • Recht auf ein Zuhause, auf Fürsorge,

auf Ernährung, auf Gesundheit

 

 

  1. Alle Kinder sind gleich viel wert – egal ob Junge oder Mädchen, schwarz oder weiß, gesund oder krank
  • Recht auf Gleichheit

Diese 5 Rechte wurden mit den Kindern visualisiert und anhand verschiedener Aktionen und Angeboten weiter vertieft.

 

Das Lied „Wir Kinder haben Rechte“ bildete ein tägliches Ritual innerhalb des Projekts.

 

Die Vorschulkinder erlebten anspruchsvollere, gruppenübergreifende Projekteinheiten, wie z. B.

  • Rollenspiele zum Thema „Gewalt und Mobbing,“
  • Kinderrechtequiz zum Thema „Was ist richtig, was falsch“
  • Kinderfragebogen mit den Inhalt „was sind deine Wünsche und Anliegen in der Kita“

 

Warum machen wir das alles eigentlich…

 

Die Kinder haben durch die Kinderrechte erfahren, dass sie einzigartig sind, ihnen wurde bewusst, dass sie viele Rechte aber auch Pflichten haben.

 

In unserem Kindergartenalltag leben wir das Thema Kinderrechte, Kindermitbestimmung und Kinderbeteiligung im täglichen Miteinander:

 

  • Bei der wöchentlichen Kinderkonferenz lernen die Kinder ihre Wünsche, Anliegen, evtl. auch Ärger und Unmut anzusprechen. Sie werden animiert, ihren Alltag aktiv mitzugestalten, Verantwortung zu übernehmen und erleben, dass ihre Meinung wichtig ist.

 

  • Wir vermitteln den Kindern Vertrauen, indem sie selbstständig kleine Entscheidungen treffen.

 

  • Wir machen ihnen Mut, Dinge auszuprobieren

 

  • Wir unterstützen sie, bei Konflikten und Problemen, Lösungen zu finden und Kompromisse einzugehen

 

All das mit dem großen Ziel – ein selbstständiges, selbstbewusstes und eigenverantwortliches Schulkind zu werden!

 

In den nächsten Wochen beginnen die gruppenübergreifenden Wunschthemen der Kinder:

 

  • Polizei
  • Flugobjekte
  • Pferde, Ponys, Einhörner

 

Wir sind gespannt, wohin uns diese Projekte führen werden. Die Kinder haben sicher viele Ideen und Fragen, die wir miteinbeziehen werden.

Der offene Tag in unserer Kindertagesstätte

Das Projekt „offener Tag“ findet an drei Freitagen in unserer Kita statt. In Anlehnung an unser Jahresthema Partizipation dürfen die Kinder frei entscheiden wie sie ihren offenen Tag gestalten wollen. Hierbei gibt es sowohl geleitete Angebote und Exkursionen, als auch das Freispiel in den Gruppen oder im Turnraum. Diese Aktionen finden gruppenübergreifend statt. In unserem Schaukasten und hier auf der Homepage wollen wir, mit Auszügen aus den Projekten, den offenen Tag veranschaulichen.   

vielfältige     Erfahrungen     sammeln